Unterwegs mit dem Hundeschlitten

Sind es die Tiere, deren Blick einen bis tief in die Seele zu dringen scheint? Ist es das Gefühl, fast lautlos durch die Wälder und über Seen zu gleiten – allein mit sich und den Hunden? Oder sind es all diese Eindrücke zusammen, die Schlittenhundtouren zum Höhepunkt eines Urlaubs im finnischen Winter machen?

Schon der Besuch einer Huskyfarm ist ein Erlebnis. Darf man dann noch im Schlitten Platz nehmen oder gar selbst fahren, wird man eine Erinnerung für die Ewigkeit mit nach Hause nehmen. Auch wenn die Hunde laut bellen – man muss keine Angst vor ihnen haben. Die haben die Vierbeiner dafür manchmal vor ihren zweibeinigen Mushern. Das Bellen ist vielmehr Ausdruck der Freude, endlich losrennen zu dürfen. Warme, dem Winter angemessene Kleidung genügt für eine Hundeschlittentour, oft wird sie auch gestellt. Je nach Veranstalter und gebuchter Tour steht man am Ende des Schlittens auf den Kufen und lenkt Hunde und Gefährt selbst oder nimmt auf dem Schlitten Platz und vertraut sich einem erfahrenen Musher an.

Gebucht werden können kurze Schnuppertouren oder Mehrtagestrips mit Übernachtung in urigen Hütten, bei denen man ein eigenes Verhältnis zu »seinen« Hunden aufbaut, die aber der Kondition einiges abverlangen. Mehrere deutsche Reiseveranstalter haben Hundeschlittentouren als Teil einer Finnland-Reise im Programm (z. B. fintouring). Auch kurzfristige Buchungen vor Ort sind immer möglich.

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