Dänemark Entdeckungen

Tolles Dutzend: Meine Lieblingsorte in Dänemark

Von Hans Klüche (www.hans-klueche.de)  

Fragen mich Freunde, wo Dänemark am schönsten ist und wo sie am besten ihr Ferienhaus buchen sollten, antworte ich höchst ungern. Das kleine Königreich mit den vielen Küsten bietet für jeden Geschmack, für jede Stimmung seine speziellen Highlights. Einer mag‘s quirlig, munter, weltstädtisch und ist dann in den Clubs und Kneipen von Kopenhagen, Aalborg oder Aarhus bestens aufgehoben. 

Vadestedet Aarhus

Andere lieben moderne Kunst und jubeln innerlich in jedem Saal der Museen Trapholt bei Kolding, Louisiana nördlich von Kopenhagen, Jorn in Silkeborg, Brandts in Odense, Kunsten in Aalborg, ARoS in Aarhus oder bewundern moderne Großskulpturen die als Wahrzeichen von Städten oder Regionen auch für den hohen Stellenwert der Kunst im Lande stehen wie Mennesket ved Havet in Esbjerg oder Dodekalitten im Nordwesten der Insel Lolland. 

Wieder andere atmen gern den Hauch von ein paar tausende Jahren Geschichte und erkunden Steinzeitgräber, Wikingerschiffe und -ringburgen, Mittelalterkirchen, die alten Königsburgen von Kolding oder Nyborg, die jüngeren Königsschlösser zwischen Südjütland und Nordseeland, die Burgruine Hammershus auf Bornholm, die größte ihrer Art im ganzen Norden, oder sie versuchen an der Nordküste Jütlands den Größenwahn des Atlantikwalls zu verstehen und die Fragen ihrer Kinder zu beantworten, die diese angesichts der martialischen Bunker stellen. 

Picknick auf Bulbjerg

Gut, dass die Dänen auf so vorbildliche Art etliche der Betonkolosse zu Zentren moderner Wissensvermittlung für neueren Geschichte nutzen wie im Museumzentrum Hanstholm oder in dem mit vielen Preisen ausgezeichneten TIRPITZ in Blåvand. Es gibt schließlich auch Dänemarkfans, die genießen einfach nur die Natur und Ruhe, sitzen stundenlang im Gras auf Issehoved, der einsamen Nordspitze von Samsø, und schauen den Vögeln und Fähren auf dem Kattegat zu, wandern stundenlang an einsamen Stränden des Nationalparks Thy in Nordjütland, beobachten Vögel in den Vejlerne am Limfjord oder lassen sich vom Wind durch Dänemarks kleine Karibik Øhavet treiben, der Inselwelt im Süden von Fünen, und sehen dabei mit etwas Glück sogar die kleinsten Wale unserer Gewässer, Schweinswale. Wenn ich hier also „nur“ ein Dutzend Lieblingsorte und -attraktionen nenne, dann habe ich Dutzende andere schweren Herzens in die zweite Reihe gestellt:

Drachenfest Rømø

Das Wattenmeer und seine Inseln – Rømø, Mandø, Fanø: Die Inseln im dänischen Wattenmeer haben Europas breiteste Strände und wirklich alles, was zu einem ordentlichen Dänemarkurlaub gehört: Meer, Strand, Dünen, Ferienhäuser kuschelige Orte im Hinterland. Wetter und Jahreszeit spielen für mich dort überhaupt keine Rolle, eher kommt es auf meine Stimmung an. Vielleicht reicht die Zeit nur für einen Blitzbesuch über den Damm auf Rømø, um einmal die Lungen durchblasen zu lassen und auf frische Gedanken zu kommen, oder kurz einmal mit einem Blokart über den Strand zu flitzen. Mal verkrieche ich mich lieber ein paar Tage auf dem verschlafenen Mandø, das man nur wenige Stunden am Tag rund um Niedrigwasser über einen rauen Schotterweg erreicht, sonst ist es vom Festland gänzlich abgeschnitten. Mal gebe ich mich den weit über Insel bekannten kulinarischen Genüssen von Fanø hin, wie den Bierspezialitäten aus der Inselbrauerei oder den Austern aus dem Watt. 

Die zeigen und erzählen mehr: http://nordsee.sydvestjylland.com, https://de.nationalparkvadehavet.dk, www.romo-tonder.dk/de, www.visitfanoe.dk

Leuchtturmwärterin Anne sorgt für strahlendes Licht

Dänemarks Westend – Blåvand: Die Halbinsel Skallingen schiebt sich wie eine Sichel vor den nördlichsten Ausläufer des europäischen Wattenmeeres. Nach wenigen Kilometern ragt an Blåvandshuk der Strand dann soweit nach Westen, wie kein anderer Flecken Dänemarks und über diesem »Westkap« streckt sich einer der schönster Leuchttürme Europas in den Himmel – schlank, viereckig, gerade noch außen wie innen mit viel Respekt vor der ursprünglichen Gestaltung restauriert und bis zur weit strahlenden Lampe hinter der mächtigen Fresnel-Linse zugänglich – eine Perle der dänischen Küsten! Zu seinen Füßen der kinderfreundlichste Strand der dänischen Nordsee und dahinter das muntere Blåvand, eine Ferienhausmetropole voller spannender Shops und Outlets sowie kulinarischer Überraschungen auf Weltstadtniveau wie Hr. Skov mit seiner Feinkost-Boutique und seinem Café beweist.

Museum Tirpitz

Als Krönung kam 2017 das großartige Museum TIRPITZ hinzu, ein architektonisches Meisterstück, von außen geradezu getarnt in den Dünen, innen mit beeindruckenden Ausstellungen zur Küstenkultur, zum Bernstein und zum Atlantikwall und seinen Bunkern – einer realer gab den Namen und ist in das Museum integriert! Sternenklasse! 

Die zeigen und erzählen mehr: www.visitwestdenmark.de, www.tirpitz.dk 

Strandfischer an Thorup Strand

Küste der Strandfischer – von Stenbjerg bis Lønstrup: An der wilden, rauen Nordseeküste der Region Thy und entlang der Jammerbugt im Vendsyssel sieht man immer wieder Fischkutter auf dem Strand – ein klassisches Fotomotiv. Lange gab es hier keine Häfen, der von Hanstholm wurde erst 1967 eingeweiht, der von Hirtshals nur ein halbes Jahrhundert früher. Zuvor dienten nur die Strände als Landeplätze für Fischerei und den munteren Schutenhandel mit Norwegen. 

Stenbjerg

Heute sind an vielen Strandorten wie Stenbjerg, Klitmøller, Lild Strand oder Lønstrup nur noch Nebenerwerbsfischer mit kleinen Booten aktiv, aber ab Nørre Vorupør fahren auch größere Kutter mit Anglern zu Touren raus und der munterste Landeplatz, von dem aus sogar noch Profifischer mit großen Kuttern operieren, ist Thorup Strand. Wer die Kutter auslaufen sehen will, muss früh aufstehen, zwischen 3 und 5 Uhr geht’s los. Die Boote werden mittels Winde ins Wasser gezogen, bei der Rückkehr nehmen alte Bulldozer oder Trecker die Boote an den Haken. Die Fischer in Thorup pflegen diese archaische Art ihres Jobs bewusst als »kulturbewahrend, naturverträglich und nachhaltig«. Längst haben sie »Küstenfisch aus Thorup« zur Qualitätsmarke in Delikatessläden und Food-Märkten dänischer Großstädte gemacht. Mitten im kulinarisch verwöhnten Kopenhagen liegt sogar der umgebaute Thorup-Kutter »HM800« als schwimmender Fischladen und -imbiss. In Thorup Strand selbst kann man gleich hinter dem Landungsplatz bei »ThorupStrand Fisk & Delikatesse« frischesten Fisch und Schalentiere kaufen ebenso wie fertig zubereitete Fischleckerei zum Mitnehmen oder Sofortessen.   

Die zeigen und erzählen mehr: www.visitthy.de, www.visitjammerbugten.de, www.visitnordjylland.de, www.thorupstrandfisk.dk

Große Kunst trifft wilde Natur – Skagen: Ich liebe den Mix aus Dünenwelt, einzigartigem Licht, international beachteter Kunst und munterem, quirligem Livestyle rund um den mondänen Yachthafen, der so international ist, wie keiner sonst im Lande. Und ich finde, jeder Dänemark-Fan muss einmal im Leben auf der Landspitze Grenen mit einem Fuß in der Nord- und einem in der Ostsee stehen und anschließend zum Sonnenuntergang am Solnedgangkiosken in Gammel Skagen ein Eis essen oder wer will, bringt zum Anstoßen ›bobler‹ mit, wie die Dänen alles nennen, was prickelnde kleine Perlen im Glas zeigt von Prosecco bis Champagner. 

Die zeigen und erzählen mehr: www.toppenafdanmark.de, www.skagen-tourist.dk, www.skagenskunstmuseer.dk

Skagen Grenen
Silkeborg

Viel zu oft übersehen – Silkeborg: Nirgendwo widersetzt sich Dänemark so erfolgreich den Klischees von Dünen, Strand und Meer wie in dieser Landschaft im Osten Jütlands mit Hügeln, Wäldern und Seen. Für mich ist es ein authentisches Dänemark, in dem viel Nostalgie und ein paar moderne Tupfer eine charmante Liaison eingehen: »Hjejlen«, ein Raddampfer, zieht seit 1861 seine Bahnen über den Julsø, das Museum Silkeborg besitzt mit Tollundmanden eine der am besten erhaltenen Moorleichen der Welt, fast zweieinhalb Jahrtausende alt, und das Museum Jorn glänzt mit einer großartigen Sammlungen von CoBrA-Kunst: Asger Jorn, der Kopf dieser wichtigen Künstlergruppe im Nachkriegseuropa, wuchs in Silkeborg auf und blieb der Stadt immer verbunden.

Die zeigen und erzählen mehr: www.silkeborg.com/de

Slottet Horsens

Wo ich im Knast gelandet bin – Horsens: Hier habe ich bisher meine einzige Nacht im Knast verbracht, ganz spartanisch im SleepIn FÆNGSLET, der ehemaligen Krankenstation des 2006 stillgelegten Staatgefängnis Horsens. Zum Glück ließen sich die schwedischen Gardinen zusammen mit den Fenstern öffnen. Darüber hinaus ist FÆNGSLET als Knastmuseum, Kulturzentrum und Event-Location (u.a. Europæisk Middelalder Festival) eine spannende Attraktion: Mit viel interaktiver Finesse moderner Museumstechnik, zahlreichen Dokumenten, einer skurrilen Sammlung von Kunst, Kunsthandwerk und Kitsch aus den Händen der Häftlinge und äußerst kreativen Ausbruchsutensilien werden auf eine sehr authentische Art Gefangenenschicksale präsentiert. 

Zu sehen sind auch Zeugnisse der Geschichte, denn hier saßen neben Kriminellen mit jahrzehntelangen Knastkarrieren auch Kolonial-Gefangene, die aus der Karibik überführt wurden, Widerstandskämpfer aus der Besatzungszeit und nach der Kapitulation deren Peiniger ein. Sogar das Museumscafé ist komplett mit Gegenständen aus dem alten Knast eingerichtet inkl. Tischen aus Zellentüren. Beindruckend! 

Die zeigen und erzählen mehr: www.visithorsens.dk, www.faengslet.dk, www.middelalderfestival.dk

Aeroeskoebing

Dänemarks Karibe – Øhavet: Das Inselmeer vor Südfünen, ist ein Paradies für Wassersportler. Muntere Städte mit maritimer Atmosphäre, allen voran Svendborg, malerische Hafenstadt und Tor ins Inselmeer, sowie die vielen kleinen und kleinsten Inselidyllen lohnen den Besuch auch ohne eigenes Boot. Perle in dieser Welt, die sich im Meer verliert, ist Ærø mit dem legendären Schoner-Hafen Marstal und dem puppenstubenhaften Ærøskøbing, das wie keine andere Stadt im Lande Dänemarks Fachwerk-Image prägt.  

Die zeigen und erzählen mehr: www.visitsvendborg.de, www.detsydfynskeoehav.dk, www.visitaeroe.de

Kopenhagen

Überschaubare Metropole – Kopenhagen: Die Hauptstadt war ein paar Jahre meine Heimat, seitdem schätze ich die Weltoffenheit, aber auch ihre überschaubare Größe – ein kleine Weltstadt, in der man sich nie verloren fühlt. Im Jahrhundertsommer 2018 erfand sich die Stadt dann als „Freibad“ neu – praktisch im ganzen Hafen konnte geschwommen werden, das Wasser ist sauber genug. Daneben gibt der allgegenwärtigen Kontrast von Tradition und Moderne, der sich besonders in der Architektur rund um den attraktiv aufgestylten Hafen manifestiert, der Stadt einen besonderen Reiz: Kopenhagen ist kulturell mit viel größeren und bekannteren Metropolen auf Augenhöhe und kulinarisch oft sogar eine Liga höher, egal ob bei Streetfood oder Sterneküche.   

Die zeigen und erzählen mehr: www.visitcopenhagen.com

Kopenhagen Nyhavn
Nordseeland Louisiana

Ikone der Museumslandschaft – Louisiana: Das in Humlebæk nördlich von Kopenhagen zauberhaft mit grandioser Aussicht über den Øresund in einem herrlichen Park gelegene Museum präsentiert moderne Kunst auf absolutem Weltniveau. Ein innovatives Konzept, das Museum an vier Abenden der Woche bis 22 Uhr offen zu lassen und aus dem Museumscafé ein exzellentes Restaurant zu machen, erlaubt abendliche Genüsse für Leib und Sinne zwischen Kunstwerken und Meerblick. Für mich gilt: Kein Besuch in Kopenhagen ohne einen Abstecher ins Louisiana.  

Die zeigen und erzählen mehr: www.louisiana.dk

Moens Klint

Die schönsten Kreideklippen der Ostsee – Møns Klint: Dänemarks imposantestes Naturdenkmal misst etwa 12 Kilometer in der Länge und fast 130 Meter in seinen Gipfeln. Wind, Wasser und Wellen modellieren seit der letzten Eiszeit an dem weichen, weißen Gestein, formen Spitzen und Schluchten, fressen sich aber auch immer ins Land und reißen ganze Hänge in die Tiefe. Fast  500 Stufen muss man hinunter und wieder hinauf klettern, wenn man den Rundgang über die Klippen und zu ihren Füßen entlang machen will. Kinder wie Erwachsene fesselt über den Klippen das modernes Wissenszentrum »Geocenter Møns Klint«, das auch Ausgangspunkt von geführten Naturexkursionen entlang der steilen, weißen Küste ist! Und als Bonus gibt’s in den Kirchen von Møn faszinierende Kalkmalereien – der Meister von Elmelunde, ein Genie des 15. Jahrhunderts, war hier besonders aktiv. 

Die zeigen und erzählen mehr: www.visitmoen.com, www.moensklint.dk/de

Dueodde Strand

Dänemarks Antwort auf Südsee – Dueodde: Der Strand von Dueodde liegt im tiefen Süden der Insel Bornholm. Der Sand an einem der schönsten Strände Nordeuropas ist so weiß und so fein, dass er früher in Sanduhren gefüllt und dem König als Löschsand neben das Tintenfass auf das Schreibpult gestellt wurde. Und wenn man barfuß darüber läuft, singt der Sand bei jedem Schritt. Hinter dem Stand dann herrliche Wälder mit versteckten Ferienhäusern statt großer Hotelbauten und Resorts. Nur ein Betonspargel ragt heraus: Dänemarks höchster Leuchtturm verschafft nach 196 Stufen einen imposanten Überblick.  

Die zeigen und erzählen mehr: www.bornholm.info/dueodde, www.bornholm.de/straende/dueodde-strand.html 

Dänemarks einzige Schärenwelt – Ertholmene: Der östlichster Flecken Land im Königreich ist seit dem 17. Jh. Festungsinsel. Nie wurde sie erobert, verschaffte Dänemark aber auch nie die erhoffte Herrschaft über die Ostsee. Seit 1855 verhindert Denkmalschutz jede Veränderung, trotzdem leben etwa 90 Menschen auf der Insel. Die zeigt sich so als Fusion martialischer Geschichtserinnerungen und Fischerdorfidylle. Die meisten Besucher kommen für gut drei Stunden mit Ausflugsschiffen von Bornholm herüber. Die wirkliche Inselstimmung erlebt man aber erst, wenn am späten Nachmittag das letzte Ausflugsboot abgelegt hat. Sechs Zimmer hat der Christiansø Kro, der Inselgasthof, für die, die bleiben wollen. 

Die zeigen und erzählen mehr: www.bornholm.info/Christiansoe, www.bornholm.de/orte-und-staedte/christianso-festungsinsel-vor-bornholm.html, www.christiansoefarten.dk, www.christiansoekro.dk, www.christiansoe.dk

Hans Klueche auf Grenen

NORDIS-Autor Hans Klüche studierte Skandinavistik in Münster und Kopenhagen, arbeitete mehrere Jahre als freier Auslandskorrespondent für fast alle ARD-Sender in Dänemark und blieb dem Land auch als Autor und Fotograf treu, als er aus familiären Gründen wieder nach Deutschland zog. Für das Nordeuropa-Magazin schreibt er in erster Linie über Dänemark und durchstreift deshalb immer wieder das kleine Königreich von den Inseln im Osten bis zu den rauen Stränden der Nordseeküste. Wenn möglich nimmt er seine Familie mit, dann sorgen seine Frau Sophia für Blicke auf das Land mit weiblichen Augen und Sohn Rasmus dafür, dass Interessen junger Dänemark-Besucher Beachtung finden. Hans verfasst jedes Jahr den Dänemark-Teil des »NORDIS Skandinavien Reisehandbuch«, hat auch sonst zahlreiche Reiseführer,  Bildbände und sogar ein Hörbuchmanuskript geschrieben, die meisten über Dänemark, aber auch über Island und Neuseeland. Alle Titel finden sich auf seiner Amazon-Autorenseite, zu erreichen über www.hans-klueche.de. Dort kann man digital in einigen der Bücher blättern und sie bei Interesse direkt bestellen, darunter das »DuMont Reisehandbuch Dänemark«, das »DuMont Reisetaschenbuch Dänemark Nordseeküste« und den Band »DuMont direkt Kopenhagen«.

Hans Klueche Selfie auf Rubjerg Knude

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Das Team der NORDIS Redaktion liebt es in gleicher Weise, mehrmals im Jahr tolle Magazine zu produzieren, die Leser mit qualitativ hochwertigen Publikationen und spannenden Storys zu unterhalten als auch hier - im Online-Bereich der NORDIS - regelmäßig neue Informationen und Artikel zu veröffentlichen.

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