„Fuck the world“

– oder: Der Augenblick der Glückseligkeit

Text und Fotos: Tarja Prüss (tarjasblog.de)

„Lächeln ist jedem auf der Welt vertraut“, sagt Jiri Geller, dessen Künstlername sich bewusst an Uri Geller anlehnt. „Smilies sind das erste Bild, das Menschen erkennen und zeichnen.“ Smilies haben sich weltweit als internationales Verständigungszeichen etabliert. Jiri Geller sieht darin eine neue globale Form der Volkskunst.

Er spielt mit diesen Symbolen. Der Bildhauer, der stark von der Popkultur inspiriert ist, bezeichnet sich selbst als Außenseiten und Punkrocker. Der 1970 geborene Bildhauer ist gelernter Silberschmied und sowohl im Inland als auch im Ausland erfolgreich.

„Fuck the world“ heißt die Ausstellung, die gerade im Serlachius Museum Göstä in Mänttä in Südfinnland zu Ende geht. Dennoch wollen wir Ihnen die Werke nicht vorenthalten. Kuratiert wurde die Ausstellung von Maaretta Jaukkuri.

Titelfigur der Ausstellung ist ein menschengroßer Astronaut mit Smilie-Gesicht. Ob er einem zuwinkt, einen wegschickt oder sich verabschiedet, bleibt jedoch dem Betrachter überlassen. Die größte Arbeit ist eine Rolltreppe, die nirgends hinführt. Ihr Titel: God says no.

Jiri Geller interessiert sich für bekannte, erkennbare und visuell getestete Bilder und Symbole. Sein Anliegen ist es, Objekte so schön zu machen, dass sie nach eigenen Worten „einen Augenblick der Glückseligkeit, die für immer andauert“ erzeugen.

Mehr Infos auch unter: www.serlachius.fi

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